Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Allgemeine Grundlagen der Zusammenarbeit

 

1.1.         Die Lang+Wolf Consulting GbR erbringt Beratungs- und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Unternehmensberatung mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt.

1.2.         Mit dem Zustandekommen eines Beratungsvertrages zwischen der Lang+Wolf Consulting GbR (im Folgenden: Berater) und ihrem Auftraggeber (im Folgenden: Mandant) erkennt der Mandant diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz „AGB“) unter Verzicht widersprechender AGB an.

 

2.             Geltungsbereich

 

2.1.         Die nachstehenden AGB sind Grundlage für alle Beratungs- und/oder Dienstleistungen zwischen dem Berater und seinem Auftraggeber ( i.W. Mandant). Werden individuelle Vereinbarungen zwischen dem Berater und dem Mandanten getroffen, so haben die individuellen Vereinbarungen Vorrang vor diesen AGB.

2.2.         Finden diese AGB zwischen dem Berater und einem Mandanten Anwendung, so gelten diese auch zukünftig für alle Beratungs- und Dienstleistungen auch dann, wenn der Berater nicht erneut darauf hinweist.

2.3.         Neben individuellen Vereinbarungen mit dem Mandanten und diesen AGB gilt nur deutsches Recht.

2.4.         Etwaige AGB des Mandanten gelten für die Zusammenarbeit mit dem Berater in keinem Fall, selbst dann, wenn der Berater ihrem Einbezug nicht oder nicht ausdrücklich widerspricht.

2.5.         Ein Vertrag kommt mit Unterzeichnung des Angebotes durch den Mandanten und des Beraters oder bei mündlicher Auftragserteilung durch eine schriftliche Auftragsbestätigung durch den Berater zustande.

 

3.             Vertragsgegenstand / Leistungsumfang

 

3.1.         Die im Vertrag (Auftrag) zwischen dem Berater und dem Mandanten beschriebene Beratungs- und/oder Dienstleistung ist Gegenstand des Auftrages. Einzelheiten des Auftrages wie Art, Inhalt, Umfang der konkreten Beratungs- und/oder Dienstleistung sowie Dauer, Honorar, Verantwortlichkeit, Beratungsorganisation etc. werden in dem Vertrag gesondert schriftlich dargelegt.

3.2.         Gegenstand des Auftrages ist die im Vertrag beschriebene Beratungs- und/oder  Dienstleistung, nicht die Erzielung eines bestimmten Erfolges.

3.3.         Die Leistungen des Beraters gelten als erbracht, wenn die Datenerhebung, die Datenanalysen sowie die Auswertungen mit den sich hieraus ergebenen Schlussfolgerungen/Empfehlungen mit dem Mandanten erarbeitet sind und in einem abschließenden Gespräch dem Mandanten präsentiert und erläutert werden. Unberührt bleibt, ob der Mandant den vorgeschlagenen Empfehlungen folgt bzw. wann er diese umsetzt.

3.4.         Der Mandant darf die im Vertrag beschriebenen zu bringenden Ergebnisse ausschließlich für interne geschäftliche Zwecke verwenden. Ohne die vorherige schriftliche Zustimmung des Beraters darf der Mandant die zu erbringenden Ergebnisse nicht an Dritte weitergeben oder veröffentlichen. Der Berater behält sich alle Rechte und Ansprüche in Bezug auf Urheberrechte, Marken und sonstige mit ihnen verbundenen Schutzrechte sowie aller Methoden, Verfahren, Ideen und Konzepte, Geschäftsgeheimnisse und Know-how, die bei den zu erbringenden Ergebnissen enthalten sind, vor.

3.5.         Der Berater erbringt alle Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen in Übereinstimmung mit berufsständischen Praktiken und gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

3.6.         Berater des Beraters, die zur Auftragsdurchführung vorübergehend in der Betriebssphäre des Mandanten sind, sind ausschließlich an die Weisungen hinsichtlich Zeit, Art und Weise der Auftragsdurchführung des Beraters gebunden. Die Berater haben lediglich die Hausordnung und dessen Anweisungen zur Betriebssicherheit zu befolgen.

3.7.         Die Parteien haben Einigkeit darüber, dass während der Laufzeit einer Beratung und während einer Frist von 6 Monaten nach dem Beratungsende keine Berater des Beraters von dem Mandanten angestellt oder beauftragt werden. Für den Fall des Widerhandelns löst dies einen Schadenersatzanspruch in Höhe von 25.000,- € aus.

                Die Geltendmachung eines darüber hinaus gehenden Schadensersatzes bleibt unbenommen. Dem Mandanten verbleibt die Möglichkeit nachzuweisen, dass dem Berater kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

3.8.         Der Mandant hat das Recht, sich während der Durchführung der Beratung jederzeit in Abstimmung mit dem leitenden Berater über den Stand des Beratungsvorhabens zu informieren und nach Durchführung der Beratung einen schriftlichen Bericht über den wesentlichen Inhalt von Ablauf und Ergebnis der Beratung  zu verlangen.

3.9.         Das Berater ist verpflichtet, bei der Datenbeschaffung, Datenanalysen und Auswertungen stets die Situation des Unternehmens hinsichtlich der zu untersuchenden Fragestellung richtig und vollständig wiederzugeben. Die von dem Mandanten oder von Dritten bereit gestellten Daten werden lediglich auf Plausibilität überprüft. Die Analysen und die daraus abzuleitenden Schlussfolgerungen/Empfehlungen erfolgen nach anerkannten Methoden aus der Wissenschaft und Praxis. Die Darstellungen der Beratungsergebnisse erfolgen in verständlicher und nachvollziehbarer Weise.

 

4.             Vertraulichkeit

 

4.1.         Sämtliche Informationen über den Mandanten und sein Unternehmen, die dem Berater im Rahmen der Auftragsdurchführung zur Kenntnis gelangen, werden von dem Berater vertraulich behandelt, soweit ihre Aufgabe nicht eine Weitergabe an Dritte verlangt.

4.2.         Auf Verlangen des Mandanten werden Informationen, die keinesfalls offenbart werden dürfen, vom Mandanten bei der Überlassung an den Berater als „strikt vertraulich“ gekennzeichnet.

 

5.             Mitwirkungspflicht des Mandanten

 

5.1.         Der Mandant ist verpflichtet, den Berater nach Kräften zu unterstützen und in seinem Unternehmen alle zur ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung notwendigen organisatorischen und fachlichen Voraussetzungen zu schaffen, insbesondere alle für die Auftragsdurchführung erforderlichen Daten und Informationen gemäß der im Auftrag vereinbarten Fristen aktuell zur Verfügung zu stellen, notwendige Entscheidungen gemäß der im Auftrag vereinbarten Fristen zu treffen und wenn erforderlich, die Zustimmung von den Entscheidungsgremien unverzüglich einzuholen sowie für die Berater geeignete Büroräume und die notwendigen Hilfsmittel bei Bedarf in ausreichendem Maße zu Verfügung zu stellen.

5.2.         Ferner trägt der Mandant Sorge für die Teilnahme aller Führungskräfte und sonstigen Mitarbeiter seines Unternehmens, soweit deren Anwesenheit für die Auftragsdurchführung erforderlich ist sowie für die Rechtzeitigkeit, Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit jener Leistungen, die die Mitarbeiter des Mandanten aufgrund der Absprachen zwischen dem Berater und dem Mandanten beitragen sollen.

5.3.         Auf Verlangen des Beraters hat der Mandant die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm vorgelegten Unterlagen sowie Auskünfte und mündlichen Erklärungen schriftlich zu bestätigen.

5.4.         Der Berater wird frühzeitig und unaufgefordert über solche Umstände informiert, die für die Auftragsdurchführung von Bedeutung sein können.

5.5.         Die von dem Berater gelieferten Zwischenergebnisse und -berichte werden von dem Mandanten unverzüglich daraufhin geprüft, ob die darin enthaltenen Informationen über den Mandanten bzw. sein Unternehmen zutreffen; erforderliche Korrekturen werden unverzüglich dem Berater schriftlich mitgeteilt.

 

6.             Geschäftspartner

 

6.1.         Der Berater behält sich vor, mit der Erbringung von Beratungs- und/oder Dienstleistungen sachverständige Berater einzusetzen, wobei der Berater stets dem Mandanten unmittelbar verpflichtet bleibt. Ziffer 13 der AGB gilt entsprechend.

6.2.         Der Berater  stellt sicher, dass die beauftragten Berater über das notwendige Fachwissen verfügen und sichert die Qualität während der Auftragsdurchführung zu.

6.3.         Der Berater entscheidet nach eigenem Ermessen, welchen Berater er einsetzt.

 

7.             Reisekosten

 

7.1.         Die Reisekosten berechnen sich nach der jeweils im Vertrag getroffenen Regelung.

 

8.             Leistungsänderungen

 

8.1.         Der Berater verpflichtet sich, Leistungsänderungen des Mandanten Rechnung zu tragen, sofern dies im Rahmen der betrieblichen Kapazitäten, insbesondere vor dem Hintergrund des Gesamtaufwandes und der Zeitplanung, zumutbar ist.

8.2.         Der Berater behält sich eine Prüfung der Leistungsänderungen vor. Berühren die durch den Mandanten zu vertretenden Leistungsänderungen die vereinbarten Vertragsbedingungen hinsichtlich des Gesamtaufwandes oder des Zeitplans, so vereinbaren die Vertragsparteien eine angemessene Anpassung der Vertragsbedingungen in Bezug auf die Erhöhung der Vergütung sowie der Verschiebung der geplanten Termine.

8.3.         Sind die Leistungsänderungen erheblich und lassen sich nicht in dem vereinbarten Auftrag integrieren, so kann der Berater eine gesonderte Beauftragung verlangen.

8.4.         Änderungen und Ergänzungen des Auftrages oder der wesentlichen zu erbringenden Ergebnisse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Protokolle über Besprechungen hinsichtlich der Leistungsänderungen können dem Rechnung tragen, sofern diese von beiden Parteien unterzeichnet werden.

8.5.         Solange die Leistungsänderungen nicht schriftlich niedergelegt sind, führt der Berater den ursprünglich vereinbarten Auftrag ohne Berücksichtigung der Leistungsänderungen durch.

 

9.             Leistungsverhinderungen, Verzug, Unmöglichkeiten

 

9.1.         Der Berater gelangt mit seinen Leistungen nur in Verzug, wenn bestimmte Fertigstellungstermine als Fixtermine vereinbart sind und der Berater diese Verzögerung zu vertreten hat. Nicht zu vertreten hat der Berater beispielsweise einen unvorhergesehenen Ausfall des für das Beratungsprojekt eingeplanten Beraters, höhere Gewalt und sonstige Ereignisse, die bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar waren und die dazu führen, dass der Berater die vereinbarte Leistung nicht oder vorübergehend nicht erbringen oder nur unter erschwerten Bedingungen erbringen kann.

9.2.         Der höheren Gewalt gleich stehen die Folgen von Krieg, Terroranschlägen, Arbeitskämpfen, hoheitlichen Eingriffen und ähnlichen Umständen, von denen der Berater unmittelbar oder mittelbar an der Leistungserbringung für den Mandanten gehindert wird.

9.3.         Sind die Leistungshinderungen von vorübergehender Natur, so ist der Berater berechtigt, die Erfüllung seiner Pflichten um die Dauer der Verhinderungen und um eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Bei Nichtverfügbarkeit aus zuvor genannten Gründen kann der Berater GbR vom Vertrag zurücktreten. Der Berater verpflichtet sich dabei, den Mandanten unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit zu informieren und etwaig bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich zu erstatten.

9.4.         Bei Leistungsverhinderungen aufgrund von Verstößen gegen die Mitwirkungspflichten des Mandanten zu Information und Kooperation aus individueller Absprache und aus Ziffer 5 dieser AGB, ist der Berater berechtigt, zusätzlich zu den vereinbarten Stunden und Tagessätzen abzurechnen, selbst wenn dadurch das vereinbarte Honorarbudget überschritten wird.

 

10.          Vergütung / Zahlung

 

10.1.       Für die erbrachte Leistung darf der Berater dem Mandanten Honorar und Auslagen monatlich in Rechnung stellen. Berechnungsbasis für das Honorar sind die aufgewendeten Arbeitszeiten und die jeweils gültigen Stunden- bzw. Tagessätze der für den Mandanten tätigen Berater.

10.2.       Soweit keine anderen Regelungen getroffen werden, werden die Reisekosten gemäß 7.1 und die Tagesspesen nach den geltenden steuerlichen Regelungen berechnet. Reisezeiten werden zu 50 % des vereinbarten Stunden-/Tageshonorars berechnet.

10.3.       Bei Vereinbarung eines Fest-, Pauschal- oder Höchsthonorars gilt das,  solange die Summe der Rechnungen dessen Betrag nicht überschreitet. Forderungen aus Mehraufwand bei Verstößen der Mitwirkungspflichten bleiben unberührt.

10.4.       Falls der Mandant vor Beginn der vereinbarten Auftragsdurchführung vom Vertrag zurücktritt, ohne dass hierfür ein durch den Berater zu vertretener wichtiger Grund vorliegt, so hat er dem Berater 25 % des vereinbarten Honorars als Schadenersatz zu zahlen. Dem Mandanten verbleibt die Möglichkeit nachzuweisen, dass dem Berater kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

10.5.       Solange der Mandant mit dem Ausgleich einer fälligen Rechnung des Beraters in Verzug ist, darf der Berater seine Arbeiten für den Mandanten einstellen. Dadurch bedingte Verzögerungen bei der Auftragsdurchführung gehen zulasten des Mandanten.

10.6.       Alle Forderungen werden mit Rechnungsstellung fällig und sind sofort ohne Abzug zahlbar. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist allen Preisangaben hinzuzurechnen und in den Rechnungen gesondert auszuweisen.

 

11.           Gewährleistung

 

11.1        Die Berater leisten keine Gewähr dafür, dass die Erhebungen und Analysen sowie die aus den Untersuchungen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen die Situation des Unternehmens im Hinblick auf die Fragestellung richtig und vollständig wiedergeben. Von Dritten bzw. von dem Mandanten überlassene Daten werden lediglich auf Plausibilität überprüft.

11.2.       Der Berater übernimmt keine Gewähr für den Einsatz gehörig ausgebildeter und mit den Fachkenntnissen versehener Berater sowie für deren fortlaufende Betreuung und Kontrolle bei der Auftragsdurchführung.

11.3.       Gesetzliche Gewährleistungsansprüche bestehen nicht, da es sich um einen Dienstvertrag handelt.

 

12.          Haftung

 

12.1.       Die Berater sowie ihre gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen haften nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Soweit wesentliche Vertragspflichten (folglich solche Pflichten, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist) betroffen sind, wird auch für leichte Fahr-lässigkeit gehaftet. Dabei beschränkt sich die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittel-baren Durchschnittsschaden.
Gegenüber Unternehmern haftet der Berater im Falle eines grob fahrlässigen Verstoßes gegen nicht wesent-liche Vertragspflichten nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnitts-schadens.

12.2        Der vorstehende Haftungsausschluss betrifft nicht die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Auch die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben vom Haftungs-ausschluss unberührt.

12.3.       Der Berater hat eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 250.000,- € pro Schadensfall. Als einzelner Schadensfall ist die Summe der Schadenersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten zu verstehen. Bei Vorsehbarkeit eines wesentlich höheren Schadenrisikos ist der Berater verpflichtet, dem Mandanten eine höhere Haftungssumme anzubieten, soweit der Mandant die zusätzliche Versicherungsprämie übernimmt. Soweit der Mandant vorhersehen kann, dass in seinem Fall ein höheres Schadensrisiko möglich ist, ist er verpflichtet, den Berater hierüber zu informieren.

12.4.       Der Berater haftet nicht für die unsachgemäße Anwendung und/oder Umsetzung der im Rahmen der Leistungen oder in den Arbeitsunterlagen enthaltenen Empfehlungen.

12.5        Der Schadensanspruch des Mandanten gegenüber dem Berater kann nur innerhalb von 6 Monaten, nachdem der oder die Anspruchberechtigten von Schaden und Schädiger Kenntnis erlangt haben, spätestens jedoch 3 Jahre nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

12.6.       Die Schadenersatzansprüche des Beraters gegenüber dem Mandanten verjähren in 3 Jahren ab Anspruchsentstehung.

12.7.       Wird die Leistung unter Einbeziehung eines Dritten wie ein Systemhaus, eines Wirtschaftprüfers, eines Steuerberaters, eines Personalberaters oder eines Rechtsanwaltes erbracht und der Mandant hiervon informiert, so gelten nach dem Gesetz und Bedingungen des Dritten entstehende Haftungsansprüche gegen den Dritten als an den Mandanten abgetreten.

 

13.          Schweigepflicht/Datenschutz

 

13.1.       Der Berater verpflichtet sich, über alle als vertraulich bezeichneten Informationen oder Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, die während der Auftragsdurchführung bekannt werden, Stillschweigen zu wahren. Dies gilt auch für alle Datenerhebungen, Analysen sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Die Weitergabe an Dritte darf nur mit schriftlicher Einwilligung des Mandanten erfolgen.

13.2.       Der Berater stellt sicher, dass alle für die Auftragsdurchführung eingesetzten Personen auf die Einhaltung dieser Vorschrift hingewiesen werden.

13.3.       Die Schweigepflicht gilt gilt für alle Beteiligten des Beraters, auch für die Zeit nach Beendigung des Beratungsauftrages.

13.4.       Dem Berater ist es ausdrücklich erlaubt, die ihm anvertrauten, personenbezogenen Daten im Rahmen der Auftragsdurchführung zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen. Der Berater gewährleistet gemäß den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes die Verpflichtung zur Wahrung des Datengeheimnisses.

13.5.       Mandantenbezogene Daten können grundsätzlich lokal bei Lang+Wolf Consulting GbR oder wahlweise bei einem auf Datenspeicherung spezialisierten Dienstleister, der nach der Sicherheitsnorm ISO 27001 arbeitet,   gespeichert werden. Die vom Mandanten übermittelten Daten werden weltweit in geografisch verteilten Rechenzentren gehostet. Auf die Daten kann nur über gesicherte Verbindungen zugegriffen werden. In Abstimmung mit dem Mandanten kann auch ein gesicherter Zugriff des Mandanten auf seine gespeicherten Daten ermöglicht werden. Ein ungesicherter Zugriff auf Daten wird durch Lang+Wolf Consulting GbR abgelehnt; auch für den Fall, dass der Mandant darauf besteht bzw. Lang+Wolf Consulting GbR von der Haftung freistellen möchte.

 

14.          Schutz des geistigen Eigentums

 

14.1.       Der Mandant verpflichtet sich, dass alle von dem Berater gefertigten Dokumente nur für seine eigenen
Zwecke verwandt werden dürfen und nicht ohne Zustimmung des Beraters im Einzelfall publiziert werden.

14.2.       Die Nutzung der erbrachten Beratungsleistungen für mit dem Mandanten verbundene Unternehmen bedarf ebenfalls einer schriftlichen Zustimmung durch den Berater.

14.3.       Soweit Beratungsleistungen urheberrechtsfähig sind, bleibt der Berater Urheber. Der Mandant erhält in diesen Fällen nur das eingeschränkte, im Übrigen zeitlich und örtlich unbeschränkte, unwiderrufliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht an den Beratungsleistungen.

 

15.          Kündigung

 

15.1.       Soweit keine bestimmte Laufzeit vereinbart wurde, kann der Beratungsvertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht der außerordentlichen Kündigung bleibt unbenommen.

15.2.       Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

 

16.          Zurückbehaltungsrecht

 

16.1.       Der Berater behält sich vor, bis zur vollständigen Begleichung seiner Forderungen die ihm überlassenen Unterlagen zurückzubehalten, dessen Ausübung treuwidrig ist, wenn die Zurückbehaltung dem Mandanten einen unverhältnismäßig hohen, bei Abwägung beider Interessen nicht zu rechtfertigenden Schaden zufügen würde.

16.2.       Nach Ausgleich seiner Ansprüche aus dem Vertrag hat der Berater alle Unterlagen herauszugeben, die der Mandant ihm bei Auftragserteilung überlassen hat. Dies gilt nicht für den Schriftwechsel zwischen den Parteien.

 

17.          Erfüllungsort, Gerichtsstand

 

17.1.       Erfüllungsort für die Leistungen des Beraters und für Zahlungen an den Berater ist Erfurt.

17.2.       Gerichtsstand ist der Firmensitz des Beraters.

 

18.          Sonstiges

 

18.1.       Rechte aus dem Vertragsverhältnis mit dem Berater dürfen nur nach vorheriger Zustimmung abgetreten werden.

18.2.       Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingung müssen ausdrücklich gekennzeichnet sein.

18.3.       Sind oder werden Vorschriften dieser allgemeinen Geschäftsbedingung ganz oder teilweise unwirksam, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksamen Vorschriften unverzüglich durch Wirksame zu ersetzen.

18.4.       Der Mandant bestätigt und erkennt an, dass der Berater und der Mandant über das Internet per E-Mail korrespondieren oder Informationen austauschen können.

 

Erfurt

Diese AGB gelten bis auf weiteres ab dem 01.07.2015